Von der Partnersuche zum Heiratsantrag
Der Weg bis zum Heiratsantrag ist lang und oftmals beschwerlich. Wenn gleich die Möglichkeiten der Kommunikation und Partnersuche in den letzten Jahrzehnten immer mehr geworden sind, so scheint dies kaum positive Auswirkungen auf die Suchdauer und Trefferquote zu haben. Anders ist die Inflation an Partnerbörsen und Vermittlungsagenturen kaum zu erklären. Parallel dazu wird, wie seit Jahrzehnten, in Discos geflirtet und in Fitnessclubs gastiert. Dabei kommt dem Aussehen eine immer größere Bedeutung zu. Da unzählige Möglichkeiten offenstehen, den Pool an Kandidaten bzw. Kandidatinnen zu erweitern, gibt es kaum Bereitschaft sich mit weniger attraktiven Menschen überhaupt auseinanderzusetzen. Dabei wird gerne vergessen, dass attraktives Aussehen keinen Einfluss auf die Harmonie in der Beziehung hat.
Die Priorität der Partnersuche ist oft ein weiterer Fallstrick. Für viele Menschen hat Job und Karriere eine höhere Priorität als die Partnersuche. Aber wie erfolgreich kann etwas sein, das nur eine Rolle spielt, wenn gerade ein Loch im Kalender ist? Außerdem welcher potentielle Herzenspartner spielt gerne nur die zweite oder gar dritte Geige?
Sind aber einmal alle Hürden bei der Suche nach dem “Traumpartner” erfolgreich überwunden beginnt der nächste Abschnitt: Der Beziehungsalltag. Hier muss sich beweisen, dass eine Beziehung auch funktioniert, wenn sich nicht jeder von seiner besten Seite zeigt, wenn Probleme am Wohlbefinden nagen oder auch einmal die Nerven blank liegen. Nun zeigt sich, wie gut die Persönlichkeiten harmonieren und es entscheiden beide Partner für sich ob diese Beziehung Zukunft hat. Der Lohn einer glücklichen Partnerschaft liegt dann auch in einem glücklichen Leben.
Im Fall einer doppelt positiven Beurteilung steht den Hochzeitsglocken nichts mehr im Weg. Es muss nur mehr die entscheidende Frage gestellt werden.