Passende Hochzeitsgeschenke

Das Thema Hochzeitsgeschenke sieht auf den ersten Blick kniffliger aus als es ist: Es wird natürlich Geld geschenkt. Wirklich kein Brautpaar freut sich über irgendwelche Scherzartikel, Küchengegenstände oder ähnliche Accessoires. Für ads Brautpaar beginnt ein neuer Lebensabschnitt, der vielleicht mit wohnlichen oder gar örtlichen Veränderungen einhergeht. Da ist ein neuer Mixer zwar gut gemeint, aber das einzige, was wirklich nötig ist, ist der schnöde Mammon. Diesen gilt es natürlich festlich zu verpacken. Da bieten sich fertig käufliche Geldschein-Origami-Basteleien an, die z.B. mit Weingummi garniert sind (oder weißen Mäusen).

Problematisch wird es erst, wenn kleinere Geldbeträge verschenkt werden sollen. 50 Euro lassen sich zwar auf 10 5 Euro Scheine verteilen, schöner ist es jedoch, einen Krötentümpel zu machen. Dazu wechselt man das Geld bei der Bank in 2 Euro-Stücken und setzt einen großen Topf Götterspeise (ohne Zuckerzugabe) an. In eine große Glasschüssel wird nun eine erste, ca. 2 Zentimeter dicke Schicht Götterspeise gegossen und kalt gestellt. Hat diese nach ein paar Stunden eine gewisse Festigkeit erreicht, so legt man einige Münzen darauf und gießt die nächste Schicht. So entsteht ein großer grüner Tümpel mit zahlreichen, schwebenden 2 Euro-Münzen. Nachdem alles fest ist, wird die Oberfläche noch mit gefalteten Fröschen und Seerosen garniert, sodass der Krötentümpel komplett ist. Durch den Verzicht auf Zucker in der Götterspeise schmeckt diese zwar nicht, doch vermeidet es unnötige Sauerei. Vorsicht: Sollte doe Hochzeit an einem warmen Tag stattfinden, so sollte die Götterspeise möglichst lange kühl gelagert werden, um die Verflüssigung zu vermeiden.
Neben dem Krötentümpel gibt es noch eine aufwändigere Variation, bei der das Geld in einen Eisklotz gefroren wird und im Laufe des Abends dann stückchenweise klingend in einem Kessel fällt. Dazu ist jedoch ein passendes Stativ und eine große Kühltruhe nötig, sodass die Variante des Krötentümpels vorzuziehen ist.